Ab meinem 14. Lebensjahr hat mich Elektronik und Chemie fasziniert. Damals hatte ich den Luxus, dass ich in meinem Kinderzimmer ein kleines Elektronik- und Chemie Labor aufbauen konnte. Während dieser Zeit hatte mir ein Nachbar einmal seine Amateur-Funkstation (Shack) vorgeführt.
Ich war mehr als fasziniert und beeindruckt von all den Geräten, Antennen, und dass man damit in der weiten Welt mit Menschen Kontakt aufnehmen kann. Ebenso hatte mich das Morsen zutiefst beeindruckt, und mein Kinderherz war von all dieser Technik, und den Möglichkeiten zu basteln mehr als ergriffen.
Seit diesem Moment an war es einer meiner Träume, Amateurfunk zu verstehen, und selber einmal zu betreiben.
Jahre später, während dem Studium, wollte ich die Amateurfunk Prüfung ablegen, aber ich hatte damals hierfür die Zeit zum Lernen einfach nicht gefunden.
Nach dem Studium hatte ich mit einem Fernkurs nochmals einen Anlauf genommen, aber private Angelegenheiten hatten mich zu sehr absorbiert.
Ca. 30 Jahre später, im Juni 2020 musste ich mich einer Rückenoperation (klassicher Bandscheibenvorfall) unterziehen lassen. Während meinem Spitalaufenthalt hatte ich im Internet viel über die Amateurfunk Prüfung gelesen, und spontan habe ich mich dann noch im Spital beim BAKOM für die Prüfung für Ende August 2020 angemeldet.